In den frühen Abendstunden des 12. Mai wurden wir von der LWZ NÖ (aufgrund eines technischen Gebrechens der BAZ Baden) zu einem Wassergebrechen in den Ortsteil “Fontana” alarmiert.
Kurze Zeit später rückten drei Einsatzfahrzeuge aus, um bei diesem Spontangebrechen zu helfen.
Eine defekte Poolanlage überschwemmte den Technikraum und vorgelagerte Flächen, das Wasser drohte in den Keller zu fließen.
Von uns wurde die defekte Rohrzuleitung geschlossen und das Wasser mittels UWP (Unterwasserpumpe) ausgepumpt und somit ein großer Schaden an der Villa verhindert.
Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Um die Mittagszeit des 10. Mai meldeten Radfahrer über Notruf 122 einen umgestürzten Baum im Bereich der Triesting.

Vor Ort verschaffte sich der Einsatzleiter einen Überblick und hielt telefonisch Rücksprache mit dem Triesting-Wasserverband.
Aufgrund der zu erwartenden Gewitter in den nächsten Tagen wurde der Baum von der Feuerwehr entfernt.

Mit WAT-Hosen und Schnittschutzbekleidung wurde der Baum mit Kettensägen zerkleinert und gesichert abgelegt.

Nach rund einer Stunde konnte die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf wieder einrücken.

 

Am Tag vor dem Staatsfeiertag wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf von besorgten Anrainern der Laurentiusstraße verständig, dass sich eine Schlange in einer Paketsendung aus dem Ausland befinden soll.

Unverzüglich machte sich das TLFA2000, das Fahrzeug für technische Einsätze auf den Weg zum Einsatzort.

Vor Ort wurde festgestellt, dass sich eine kleine Ringelnatter im Paket befand und diese aber am Klebeband festklebte.
Nach rund 15 Minuten konnte das kleine Tier in Feinstarbeit vom Paketklebeband befreit und nach einer kurzen Untersuchung in ihren natürlichen Lebensraum entlassen werden.

Die Bewohner haben völlig richtig reagiert und sofort die Feuerwehr verständigt.
Es hätte ja auch eine giftige Schlange sein können…

Um auch bei tierischen Einsätzen immer wertvolle Hilfe leisten zu können, ist seit kurzem auch eine Tierärztin Mitglied unserer Feuerwehr.

So lautete die Meldung mehrerer Autofahrer am Vormittag des 16. April.
Unverzüglich wurden wir von der Bezirksalarmzentrale Baden auf die LB210 zwischen Oberwaltersdorf und Oeynhausen alarmiert.

Die dritte Bereitschaftsgruppe, u.a. mit unserer Feuerwehr-Tierärztin, konnte leider nur mehr den Tod des verletzten Tieres feststellen.

Die zuständige Stelle wurde mit der Abholung des verendeten Tieres beauftragt.

Im Auftrag der Polizei wurde am 13.04.2020 um 23:11 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf mittels stiller Gruppenalarmierung von der BAZ Baden zu einem Verkehrsunfall in die Badener Straße alarmiert.
Mittels ATF (Abschlepp- und Transportfahrzeug) wurde das Fahrzeug geborgen und im Feuerwehrhaus wegen dem Verdacht einer gesetzeswidrigen Handlung sichergestellt.
Die Fahrbahn wurde prov. gereinigt.

In den Mittagsstunden des 8. April wurden wir zur Unterstützung der Feuerwehr Trumau bei einem Brandeinsatz alarmiert.

Bei unserer Ankunft standen eine Hecke, ein Carport und 2 Fahrzeuge in Volbrand.
Die ersten Löschleitungen wurden bereits von der anwesenden Freiwillige Feuerwehr Trumau vorgenommen.

Unverzüglich begab sich der AS-Trupp des HLFA3/4000 in die stark verrauchte Garage um die Brandausbreitung zu stoppen, ein weiterer Atemschutztrupp unterstütze die FF Trumau beim Löschen der Fahrzeuge.
Rasch zeigte der umfangreiche Löschangriff Wirkung und eine Ausbreitung des Brandes auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Im Anschluss wurden die beiden Fahrzeuge mittels hydraulischer 80kN Seilwinde des HLFA3/4000 im direkten Zug geborgen und gesichert abgestellt.

Weiters wurde der Dachbereich geöffnet und Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr und Wärmebildkamera durchgeführt.

Im Zuge es Einsatzes wurde von unserer Mannschaft auch ein Acetylen-Schweißgerät sowie eine Flüssiggasflasche in Sicherheit gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf stand mit 3 Fahrzeugen und 21 Mann vor Ort im Einsatz.

Bildbericht:
http://www.bfkdo-baden.com/cms/front_content.php…

Fotos:
FF Oberwaltersdorf
FF Trumau

In den frühen Vormittagsstunden des 31. März wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf mittels Gruppenalarmierung von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einer TUS-Brandmelderauslösung in einen Produktionsbetrieb alarmiert.

Wenige Minuten später traf das HLFA3/4000 voll besetzt am Einsatzort ein.

Vom BSB konnte Entwarnung gegeben werden. Ein Rauchmelder löste aufgrund eines Fehlalarmes aus.

Nach der Rückstellung der Brandmeldeanlage rückten wir wieder ein, desinfizierten das Einsatzfahrzeug und meldeten uns wieder einsatzbereit.

In den Mittagsstunden des 21. März wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf von der Polizei zu einem Verkehrsunfall “PKW gegen Laternenmast” alarmiert.

Nach der stillen Gruppenalarmierung und ausrüsten mit der im Moment standardisierten Zusatzausrüstung fuhren das ATF (Apschlepp- und Transportfahrzeug) und das TLFA2000 die Einsatzadresse an.

Vor Ort musste ein umgestürzter Lichtmast zuerst durch eine Elektrofirma stromlos gemacht werden und im Anschluss wurde dieser mit einem elektrischen Winkelschleifer umgeschnitten und gesichert abgelegt.
Die Fahrbahn wurde provisorisch gereinigt.

Die Sonderlage bezüglich COVID-19 erfordert auch bei der Feuerwehr besondere Maßnahmen.
Es wurde bei Einsätzen der Alarmstufen B1, T1 und S1 auf eine Gruppenalarmierung umgestellt und Sicherheitsmaßnahmen angeordnet um das gegenseitige Anstecken der Feuerwehrmitglieder zu verhindern.

Ab sofort wird auch jeder Einsatz (soweit Möglich, Anm. Atemschutz) mit FFP3 Schutzmasken absolviert um das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren um die Schlagkraft möglichst lange Aufrecht zu halten.

Beim gegenständlichen Einsatz handelte es sich um eine TUS Brandmelderauslösung in einem Gewerbebetrieb.

Um 17:27 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf von Passanten alarmiert, dass nach den Sturmböen am Nachmittag ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen droht.

Nach dem Absicherung der Einsatzstelle wurde über die 3 tlg. Schiebeleiter aufgestiegen und der Baum abgetragen.

Nach einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.