Besorgte Anrainer meldeten einen rund 4 Meter langen Ast der aufgrund der Windböen Anfang der Woche auf die Fahrbahn zu stürzen drohte.
Eine Löschgruppe konnte die Gefahr rasch bannen.
Kurzerhand wurde vom Dach des HLFA3/4000 der gebrochene Ast mittels Teleskopstange und Astsäge entfernt.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Am Dienstag, dem 13. September fand am Gelände des Reitstall Radl in Oberwaltersdorf eine großangelgte Übung mit 6 Feuerwehren und 125 Mann statt.
Vordefinierte Ziele waren die Löschwasserversorgung, teils über 1000 Meter, das neue Funkonzept für Großlagen zu testen und die Rettung von Pferden aus Stallungen.
Als Übungsbeobachter stellten sich unsere Frau Bürgermeister, Teile des Abschnittsfeuerwehrkommandos Ebreichsdorf und Abschnittsfeuerwehrkommando Traiskirchen, die Firma Bee-safe – Sicherheit im Tierrettungseinsatz sowie unsere Feuerwehr-Tierärztin zur Verfügung.
Neben dem Löschangriff im Inneren sowie dem Löschangriff im Äußeren wurde auch ein Wenderohr über den “Steig” Traiskirchen vorgenommen.
Drei Zubringleitungen wurden verlegt und eine Einsatzleitung aufgebaut.
Die Erkenntnisse aus der einsatznahen Übung werden nun umgesetzt und bei zukünftigen Interventionen verwendet.
Am Vormittag des 13. September wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf zu einem Verkehrsunfall in die Heinrich Auer Straße alarmiert.
Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass es sich bei einem der Unfallfahrzeuge um ein Elektrofahrzeug handelt.
Mittels Tablet und Rettungskarten-App konnte innerhalb kürzester Zeit der Standort des Hochvolt-Akkus bestimmt und eine Kontrolle auf Erhitzung mittels Wärmebildkamera durchgeführt werden.
Eine Erhitzung oder Beschädigung des Akkus kann durch die Stoßbelastung beim Zusammenprall auftreten.
Nachdem dies ausgeschlossen werden konnte, wurden die Fahrzeuge routinemäßig geborgen und gesichert abgestellt.
Mehrere Anzeiger meldeten heute Mittag schwarzen Rauch im Waldgebiet zwischen Oberwaltersdorf und Trumau.
Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Trumau und Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf führten unverzüglich Kontrollfahrten im betroffenen Bereich durch.
Letztlich wurde die Reparatur einer Nostalgie-Lok im Bereich der ÖBB Aspangbahn festgestellt.
Kein weiterer Einsatz erforderlich.
Im Zweifelsfall rufen sie 122.
Wir helfen gerne!
Im Zuge eines Stationsbetriebes wurden verschiedene Szenarien beübt.
Das richtige Auslegen einer Löschleitung bei Bränden im Kellerbereich als auch in Obergeschossen.
Weiters wurde das im TLFA2000 verpackte Sprungkissen beübt, welches bis Höhen von 16 Meter (ca. 5. OG) eingesetzt werden kann.
Dieses wird mit Pressluft aufgeblasen und ist in rund 30 Sekunden einsatzbereit.
Am Donnerstag musste die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf zu vier Alarmen ausrücken.
# Schadstoffeinsatz:
Ammoniak-Melder in Großkühlanlage hat ausgelöst.
# Brandalarm:
Aufgrund von Schweißarbeiten löste ein Brandmelder in einer Firma aus.
# Sturmschaden:
Aufgrund der kurzzeitigen starken Windböen am Nachmittag lösten sich Blechteile von einem Haus und drohten auf einen Parkplatz bzw. Fahrzeuge zu stürzen.
# Wespennest:
Bei einem Allergiker wurde ein Wespennest gemeldet und von unserem Feuerwehrimker beseitigt.
Aus unbekannter Ursache stürzte eine männliche Person in einen Werkskanal nahe der Einmündung in den Triesting-Fluss.
Diese verfing sich unglücklich mit einem Bein in den Metallspitzen einer Abgrenzung und versank im Schlamm-Wasser bis über die Hüften.
Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf rückte unverzüglich mit dem KRFS, dem TLFA2000 sowie dem HLFA4000 aus.
Eine Bereitschaft für das Einsatzboot blieb im Feuerwehrhaus.
Sofort nach der Ankunft wurde ein Zaun aufgeschnitten um einen Zugang zur Person herzustellen, der bereits sehr geschwächte Mann wurde gesichert und betreut.
Der Fuß wurde befreit, aber die Rettung der im Schlamm befindlichen Person gestaltete sich schwierig.
Zunächst wurde eine Rettungsschlinge um die Person gelegt und mit Rettern im Wasser als auch außerhalb der Mann befreit und direkt in die Schleifkorbtrage gezogen.
Nach dem Aufseilen über die steile Böschung konnte die leicht verletzte und unterkühlte Person dem Rettungsdienst übergeben werden.
Ein Dank gilt den Passanten für das rasche Absetzen des Notrufes sowie allen Beteiligten Einsatzorganisationen.
Fünf Sprenggruppen des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes übten am Abend des 10. August 2022 das Sondersprengverfahren “Rette- und Bergesprengen” an Betonteilen.
Durch Einsatz des Sondersprengverfahrens “Rette- und Bergesprengen” kann nach dosierten Sprengungen und anschließender mechanischer Nacharbeitung ein rascher Rettungszugang hergestellt werden.
An der für den Sprengdienstzug SÜD von Sprenggruppenkommandant HBI Franz Sittner (FF Hinterbrühl) organisierte Übung nahmen 27 Sprenggruppenmitglieder aus allen Gruppen des Zuges SÜD teil, so auch ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Oberwaltersdorf.
Kommandant der Sprenggruppe SÜD02 HBI Ing. Franz Sittner und sein Stellverteter EOBI Erwin Brunner (FF Kaltenleutgeben) waren mit dem Sprengerfolg und dem Engagement der Übungsteilnehmer äußerst zufrieden.
Text: HP des BFK Mödling
Fotos: FT Ing. Roland Detlinger
Die Feuerwehr muss in dringenden Fällen (Zb. Unfall in Wohnung, Brandereignis, …) Türen rasch öffnen können um verunfallten Personen zu helfen oder Brände löschen zu können.
Hierzu wurde am Dienstag Abend ein Workshop mit verschiedenen Stationen abgehalten.
Am späten Nachmittag des 1. August wurde die Polizei, der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf zu einem Verkehrsunfall mit einem LKW sowie zwei beteiligten PKW mit Verletzten auf die B210 alarmiert.
Kurz darauf machte sich der technische Zug, bestehend aus KRF-S, ATF und TLFA2000, am Weg zur Einsatzadresse.
Die verletzte Person wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt und mit Verletzungen unbestimmten Grades hospitalisiert.
Die Aufgabe der Feuerwehr beschränke sich auf das Binden der ausgelaufen Betriebsmittel und das Bergen der Fahrzeuge um die Fahrbahn rasch wieder für den Verkehr, auf der wichtigen Verkehrsachse, der Verbindung der Autobahn 3 zur Autobahn 2, freigeben zu können.