Kurz vor dem verordneten Lockdown wurde noch eine Weiterbildung, unter Einhaltung aller Regeln, durchgeführt.
Nach einer theoretischen Unterweisung wurde das Heben eines Anhängers mittels pneumatischen Hebekissen, Hydraulikstempel mit Handpumpe, 20to Heber der auch für das Heben von Zügen eingesetzt wird sowie einer mechanischen Südbahnwinde beübt.
Durch ständiges unterbauen während der Hebevorgänge wurden auch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten.
Den nach einem Verkehrsunfall auf einer Geländekante verkehrsbehindernd zum Stillstand gekommen PKW mittels Ladekran des ATF (/portfolio…/atf/) geborgen und gesichert abgestellt.
Die Absicherungsmaßnahmen wurden durch die Polizei durchgeführt.
Im Stationsbetrieb wurde das Mehrgasmessgerät X-Am 2500 (Erdgas/CO/O²/H2S) praktisch geschult.
Ebenso konnte das neue hydr. Türöffnungswerkzeug getestet werden sowie das Akku-Bergefass im Detail besprochen werden.
Diese Schulungen sind wichtig um immer auf dem neusten Wissensstand zu sein.
Nach knapp 30 Stunden konnte heute um 18 Uhr, nach Versorgung der Gerätschaften, der Einsatz für unsere Feuerwehr in Hirschwang (NÖ) beendet werden.
Insgesamt 14 Feuerwehrmänner bzw. Frauen hielten über Nacht die Stellung und haben auch heute tagsüber noch bei der Brandbekämpfung unterstützt.
Wir wurden in den späten Nachmittagstunden vom 4. Zug der KHD Bereitschaft Baden abgelöst.
Anmerkung:
Während des laufenden Einsatzes im Bezirk Neunkirchen wurde auch ein Brandverdacht in einem Betrieb in Oberwaltersdorf abgearbeitet.
In diesen Minuten befindet sich der 3. Zug der KHD-Bereitschaft Baden auf Anfahrt in den Bezirk Neunkirchen um beim großen Waldbrand zu unterstützen.
Die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf entsendet zwei geeignete Fahrzeuge für diesen Einsatz.
Das hochgeländegängige Versorgungsfahrzeug mit Schlauchmaterial sowie das wendige Kleinlöschfahrzeug ist gemeinsam mit anderen Feuerwehren des Bezirksfeuerwehrkommando Baden unterwegs um auch im schwierigen Gelände helfen zu können.
Ein rund 15 Meter hoher Baum stürzte quer über einen Werkskanal auf einen Parkplatz.
Nachdem Reste des Baumes eine Verklausung verursachen könnten, wurde entschieden den Baum mittels Ladekran des ATF zu sichern und über Leitern abzutragen.
Der Baum wurde am Grundstück des Besitzers gesichert abgelegt.
Derzeit läuft bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberwaltersdorf , im Zuge des Übungs- und Ausbildungsprogrammes, der Block “Schadstoffeinsätze”.
Diese Woche wurde das Abdichten von kleinen Leckagen, wie etwa bei aufgerissenen Dieseltanks, geübt und im Stationsbetrieb der Aufbau von Druckluft- als auch selbstsaugenden Ölsperren erklärt.
Die erst vor kurzem angeschafften Ölsaugtücher für Gewässer als auch Böden fand großes Interesse bei der Mannschaft.
Umweltschutz ist neben der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistungen eine Kernaufgabe der Feuerwehr!
Um auch in Zukunft Einsätze mit hydraulischen Seilwinden, in Oberwaltersdorf gibt es eine 50kN & eine 80kN Treibmaticwinde, professionell abarbeiten zu können, wurde am Wochenende am Seilwinden-Modul des Bezirksfeuerwehrkommando Baden teilgenommen.
Gemeinsam mit anderen Feuerwehren wurden in der Theorie und Praxis viele Erfahrungen gesammelt.
Während einer Kameradschaftsveranstaltung am 24. September wurden wir via “stillem Alarm” zu einer TUS Brandmelderauslösung alarmiert.
Rasch konnte von den Besatzungen des HLFA3/4000 und dem TLFA2000 ein Täuschungsalarm der Brandmeldeanlage durch Wasserdampf festgestellt werden.
Um kurz nach halb sechs Uhr Morgens heulten in Oberwaltersdorf und Ebreichsdorf die Sirenen.
Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehrereren Verletzten und einer eingeklemmten Person auf der B210 war der Grund dafür.
Unverzüglich machten sich 4 Einsatzfahrzeuge aus Oberwaltersdorf und die Freiwillige Feuerwehr Ebreichsdorf am Weg zur Unfallstelle.
Vor Ort konnte Entwarnung gegeben werden, keine eingeklemmte Person und die Verletzten wurden versorgt.
Die Feuerwehr Ebreichsdorf übernahm die Aufräumarbeiten, da sich der Verkehrsunfall auf Ebreichsdorfer Gemeindegebiet befand.
Fotos:
Monats Revue Thomas Lenger
Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf
Im Zuge einer Schadstoffübung, bei der Grundlagen sowie die Menschenrettung bei Schadstoffaustritten, wie Säuren, Laugen oder Giftstoffen, beübt wurde, wurde auch das neue Akku-Bergefass vorgestellt.
Dieses spezielle Fass ist mit einem Überdruckventil ausgerüstet, beinhaltet spezielles Granulat sowie geeignete Verpackungen und Kennzeichnungen für den Transport von defekten Akkus.
Damit können auch z.B. Akkus nach einem Brandereignis sicher und rasch zur Entsorgung transportiert werden.