Am Mittwoch, dem 16. September wurden wir in den Mittagsstunden vom Österreichisches Rotes Kreuz zu einem “Unfall in versperrter Wohnung” als Assistenzleistung gerufen.
Rasch konnte ein gekipptes Fenster geöffnet werden, mit aktiviertem CO Warner (Kohlenstoffmonoxid) wurde die Wohnung kontrolliert.
Zeitgleich wurde von der Polizei ermittelt, dass sich der Wohnungsinhaber im Krankenhaus befindet.
Das Fenster wurde wieder verschlossen und wir konnten einrücken.
Aus unbekannter Ursache brach ein Mini-Bagger in eine Künette ein und blieb dort in Schräglage liegen.
Seitens der Feuerwehr wurde der Bagger mittels Ladekran des ATF ( /portfolio-item/atf/ ) geborgen um eine mögliche Gefährdung der Umwelt durch austretende Betriebsstoffe zu verhindern.
Nach rund einer Stunde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
Der zweite Einsatz am Sonntag, dem 6. September wurde um 20:37 ebenfalls von der Bezirksalarmzentrale Baden alarmiert.
Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Tattendorf und der Freiwilligen Feuerwehr Oeynhausen wurden wir zu einem schweren LKW Unfall auf die L157 zwischen Oberwaltersdorf und Tattendorf gerufen.
Beim Eintreffen wurde ein eingeklemmter LKW Fahrer eines 4-Achs LKW rund 20 Meter von der Fahrbahn entfernt festgestellt.
Unverzüglich wurde gemeinsam mit der Kräften aus Tattendorf mit der Beleuchtung der Einsatzstelle begonnen, zwei hydraulische Rettungsgeräte vorgenommen (diese mussten aufgrund der Entfernung abgepackt werden) und mit der Befreiung des Lenkers unter Hochdruck gearbeitet.
Nach rund 15 Minuten konnte der Fahrer soweit befreit werden, dass eine Rettung mittels Spineboard, in Absprache mit dem Rettungsdienst möglich war.
Inzwischen wurde der Weg vom Unfallfahrzeug zur Straße mittels Kettensägen freigemacht, um einen sicheren Abtransport zu gewährleisten.
Das in der Zwischenzeit durch die Einsatzleitung Tattendorf angeforderte schwere Kranfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mödling übernahm im Anschluss die Bergung des Schwerfahrzeuges.
Immer wieder müssen die Einsatzkräfte in diesem Straßenabschnitt zu schweren und schwersten Verkehrsunfällen ausrücken.
Die Zusammenarbeit aller Organisationen war eingespielt und professionell.
Fotos:
FF Oberwaltersdorf
Thomas Länger, Monats Revue

Am 4. September sicherte die Feuerwehr Oberwaltersdorf mit dem HLFA3/4000 im Rahmen einer Brandsicherheitswache das von der Behörde genehmigte Feuerwerke im

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Nach dem Feuerwerk wurde eine Nachuntersuchung mit der Wärmebildkamera im betroffen Bereich durchgeführt.
Die Alarmierung der Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf & Freiwillige Feuerwehr Tattendorf ließ nichts Gutes erahnen.
“Fahrzeug in Triesting gestürzt – Person eingeklemmt L154 Richtung Tattendorf”.
Im Zuge der Erkundung durch die beiden Feuerwehren wurde aber nur ein Verkehrsunfall mit einem Transporter festgestellt, welcher in in den Triestingfluss abzurutschen drohte.
Dieser wurde mit der 50kN Seilwinde des TLFA2000 im direkten Zug gesichert.
Die Person war bereits befreit und vom Roten Kreuz Oberwaltersdorf betreut.
Der kurz vor der Landung befindliche Rettungshubschrauber NAH Martin 5 – Flugplatz Bad Vöslau konnte storniert werden.
Die Bergung wurde im Anschluss mittels der hydr. Seilwinde und dem ATF (Abschlepp- und Transportfahrzeug) durchgeführt.
Für die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr.
Fotos:
FF Oberwaltersdorf

Alexandra Grein, YouTube

Thomas Lenger,

Monats Revue

Um im Einsatz rasch und vor allem sicher arbeiten zu können, sind laufende Schulungen unumgänglich.
So wurde am Samstag Vormittag, dem 22. August eine Theorie- & Praxisschulung zum richtigen Umgang mit Kettensägen durchgeführt.
Die Übung wurde aus Sicherheitsgründen auf max. 10 Teilnehmer beschränkt.
Nach einer Sicherheitseinweisung im Lehrsaal wurde der Vormittag genutzt um im Wald Erfahrungen beim Arbeiten mit den Geräten, bei kleineren als auch größeren Bäumen zu sammeln.
Fotos:
FF Oberwaltersdorf
Alexandra Grein, YouTube
Am Montag Nachmittag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberwaltersdorf von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem Feld & Mähdrescherbrand auf die B210 zwischen Ebreichsdorf und Oberwaltersdorf alarmiert.
Vor Ort wurde lediglich eine starke Rauch bzw. Staubentwicklung festgestellt.
Für die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 27 Mann/Frau vor Ort war, war kein weiterer Einsatz notwendig.
Dennoch ist eine rasche Alarmierung der Feuerwehr über Notruf 122 immer richtig, denn es entscheiden oft Minuten ob aus einem Kleinbrand ein Großbrand wird, wie wir erst vor einigen Tagen miterleben mussten!
Am Nachmittag des 5. August wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf mittels Pager und BlaulichtSMS zu einem Verkehrsunfall PKW auf die L157 zwischen Oeynhausen und Tattendorf auf Gemeindegebiet Oberwaltersdorf von der Bezirksalarmzentrale Baden alarmiert.
Kurz darauf machten sich das KRF-S, das ATF und das TLFA2000 auf den Weg zur Einsatzstelle.
Vor Ort wurde nach der Unfallaufnahme durch die Polizei das beschädigte Fahrzeug geborgen und mittels Abschlepp- und Transportfahrzeug (ATF) abtransportiert und gesichert abgestellt.
Die Fahrbahn wurde prov. gereinigt.
Gegen 15 Uhr alarmierte eine besorgte Wohnungsinhaberin die Feuerwehr, da sie Tiergräusche aus einem Kamin wahrnahm.
Die Hausmannschaft rückte daraufhin mit dem TLFA2000 und der Tierrettungsausrüstung aus.
Vor Ort wurde der Kamin geöffnet und ein durch Schwäche gezeichneter Spatz auf der Kaminsohle entdeckt.
Der Vogel wurde gerettet und im Anschluss in die Natur entlassen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einer TUS Brandmelderauslösung in einem Produktionsbetrieb in die Fabrikstraße alarmiert.
Kurze Zeit später machten sich das HLFA3/4000 und das TLFA2000 voll besetzt zur Einsatzstelle auf.
Vor Ort wurde nach studieren der Brandschutzpläne der betroffene Bereich von der gesamten Löschgruppe erkundet.
Es konnte trotz Kontrolle mittels Wärmebildkamera kein Brandereignis festgestellt werden.
Fehlalarm.
Die Anlage wurde vom anwesenden BSB rückgesetzt und die Eintragung ins Kontrollbuch durchgeführt.
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit mussten die meisten freiwilligen Feuerwehrmänner und Frauen direkt vom Einsatz zu ihrer Arbeitsstätten fahren.