Zu einem brennenden PKW wurde die freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf am Nachmittag des 7. Juni auf die B210 zwischen Oberwaltersdorf und Ebreichsdorf alarmiert.

Innerhalb von 3 Minuten rückte das HLFA3/4000 aus. Es folgten das TLFA2000 und das KRF-S.

Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte rasch Entwarnung gegeben werden.
Die Rauchentwicklung stammte von einem Turboschaden. Nach Kontrolle mittels Wärmebildkamera konnten alle Fahrzeuge wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Im den Abendstunden des 5. Juni wurde die Feuerwehr Oberwaltersdorf von besorgten Anrainern über einen undichten Lösungsmittelbehälter nahe einer Strasse informiert.

Die Feuerwehr Oberwaltersdorf rückte mit dem HLF3/4000 und dem TLF1000 aus, sperrte den Gefahrenbereich ab und verbrachte den undichten Behälter mit Chemiehandschuhen in ein Überfass.
Eine Umweltgefährdung konnte somit verhindert werden.

Zum zweiten Einsatz des Tages wurden wir um 14:01 Uhr alarmiert.
Ein Rettungsfahrzeug verlor größere Mengen Öl und blieb fahrunfähig nahe der B210 stehen.

Von uns wurde die rund ein Kilometer lange Ölspur, die sich über mehrere Straßenzüge ausbreitete gebunden und das Fahrzeug wurde von der Freiwillige Feuerwehr Ebreichsdorf mit SRF und Tieflader-Anhänger wegen des Automatikgetriebes geborgen.

Nur wenige Stunden nachdem wir vom Großbrand eingerückt waren schrillten abermals die Pager und AlarmSMS.

Ein Baum drohte aufgrund des Sturms auf eine Fahrbahn zu stürzen.

Nach dem Absichern der Einsatzstelle wurde der Baum/Äste nach Aufstieg über die Steckleiter mittels Kettensäge und Teleskopsäge zerkleinert und gesichert abgelegt.

Keine weitere Gefährdung der Fußgänger und Fahrzeuge.

In den Abendstunden des 12. Mai 2019 wurde die freiwillige Feuerwehr Oberwaltersdorf zu einem Brand in einem Autohaus mit Werkstätte nach Oeynhausen (Stadt Traiskirchen) alarmiert.

Innerhalb kürzester Zeit machten sich 32 Mann mit 5 Fahrzeugen auf den Weg zum Einsatzort.

Es wurde auf Befehl des örtlichen Einsatzleiters unter anderem eine ca. 400 Meter lange Zubringleitung errichtet, die Brandbekämpfung des Werkstättentraktes mit 3 Atemschutz-Trupps unterstützt, die Wasserversorgung mittels Tanklöschfahrzeugen sichergestellt und die Kühlung und Bergung von Gasflaschen durchgeführt.

Besonders gefährlich erwies sich die Tatsache, dass sich auch eine Acetylengasflache im Brandgeschehen unter den Trümmern des eingestürzten Daches befand. Diese wurde unter größtmöglicher Sicherheit bis zur Ablöse gekühlt.

Nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus wurden die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht und die freiwilligen Feuerwehrleute konnten gegen 2 Uhr Früh wieder zu Ihren Familien nach Hause.

Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Feuerwehren klappte hervorragend.

Im Zuge einer Übung wurde am Freitag Abend der Löschangriff bei einem Kellerbrand und einem Zimmerbrand im 2. Obergeschoss geübt.

2 grundsätzlich andere Vorgehensweisen machen es notwendig diese wichtigen Handgriffe zu trainieren.

Die Erkundung.
Die Fahrzeugaufstellung.
Der Löschangriff.
Rauchmanagment.
Löschwasserversorgung.

Es wurde versucht gewisse Handgriffe und Vorgehensweisen zu standardisieren und Verbesserungen besprochen.

Alles in Allem bewies diese Übung den hohen Ausbildungsstand unserer Feuerwehr.

Der Tag vor dem 1. Mai wurde genutzt um eine Ausbildungseinheit abzuhalten.
Es wurde die richtige Handhabung unseres Sprungretters der im TLFA2000 untergebracht ist sowie unseres Absturzsicherungsset des HLFA3/4000 geschult.

Stillstand = Rückschritt
Nach diesem Motto gestaltet sich auch der umfangreiche Ausbildungsplan der Feuerwehr um im Einsatzfall auch alle Handgriffe zu beherrschen.

Nachdem wir am Sonntag Morgen von einem Sturmschaden eingerückt waren wurden wir gemeinsam mit der Tauchgruppe-Süd des NÖ Landesfeuerwehrverbandes zu einer technischen Hilfeleistung im Bereich Schlosssee 1 gerufen.
Mit 2 Tauchern und einem Boot konnte der Einsatz rasch abgearbeitet werden.

Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit.